Salzburgs Wirtschaft weiter auf Erfolgskurs

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Die österreichische Wirtschaft befindet sich auf einem soliden Wachstumskurs. In den kommenden Monaten soll sich die Arbeitsmarktlage verbessern, sodass auch die hohe Arbeitslosigkeit zurückgehen wird. Das „Institut für Höhere Studien“ geht auch davon aus, dass sich der Aufschwung in den nächsten Jahren fortsetzen wird, jedoch mit einer etwas geringeren Geschwindigkeit. Besonders hervorzuheben ist auch die Wirtschaft Salzburgs, die sich ebenfalls auf einem Erfolgskurs befindet.

Salzburg befindet sich auf der Überholspur

Nun kann man sagen, dass das Geschäft endlich wieder so richtig brummt. Der starke Tourismus befindet sich auf Rekordjagd, Industrie und Gewerbe sind bereits auf der Überholspur. Helmut Eymannsberger, ein Standortexperte der Wirtschaftskammer, ist sich sicher, dass der Aufschwung an Stärke und auch an Breite zunehmen wird. „Salzburg kann in diesem Jahr ein Wachstum von mehr als 2 Prozent schaffen“, glaubt Eymannsberger. So ein Wachstum gab es das letzte Mal im Jahr 2008 – also vor neun Jahren. Der wohl schönste Nebeneffekt? Die Arbeitslosigkeit ist auf 5,6 Prozent gesunken. Somit gibt es in Salzburg die niedrigste Arbeitslosenrate. In vielen Branchen gibt es eine Vollbeschäftigung. „Derzeit gibt es 6.056 Stellen für eine sofortige Besetzung. Das ist ein Anstieg um 35,5 Prozent, wenn wir die Zahlen des letzten Jahres zur Hand nehmen“, so Wilfried Beer, ein Sprecher des Arbeitsmarktservice (AMS). Vor allem profitieren die Jungen. „Vor Jahren haben sich nur die Lehrlinge beworben, heute ist das genau umgekehrt. Viele Betriebe haben noch nicht erkannt, dass es eine gravierende Veränderung gegeben hat“, so Josef Mikl, Geschäftsführer von Batimat, einer Isolierungstechnikfirma. „Immer mehr Unternehmen freuen sich über Lehrlinge. Die Lehrlingsentschädigungen sind genauso wie die Fachkräfte-Entlohnung gestiegen. Dieser Umstand freut uns besonders. Vor allem auch, weil jeder fünfte Lehrling schon ein Maturant ist. Sie sind hochmotiviert und engagiert“, so Mikl weiter. Auch die Informationstechnik wird ein Wachstumstreiber werden – die Digitalisierung befindet sich ebenfalls auf der Überholspur.

Die Prognose

Für die Jahre 2017 bis 2021 geht das „Institut für Höhere Studien“ von einem Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,7 Prozent/Jahr aus. So wird die österreichische Wirtschaft dieselbe Geschwindigkeit wie der Euroraum haben und um rund 1,0 Prozent stärker als zwischen den Jahren 2012 bis 2016 wachsen. Damals lag das Wirtschaftswachstum bei gerade einmal 0,8 Prozent/Jahr. All jene Prognosen haben natürlich auch einen Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation. So sorgt ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent für eine höhere Beschäftigungsnachfrage. Bis zum Jahr 2021 erwarten die Experten einen Rückgang der Arbeitslosenrate auf 8,0 Prozent. Nach diesjährigen 2,2 Prozent und 1,7 Prozent im folgenden Jahr, könnte sich die Wachstumsrate aber auf 1,5 Prozent verlangsamen. Das „Institut für Höhere Studien“ geht davon aus, dass die Eurozone in den kommenden Jahren ein Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 1,75 Prozent/Jahr erreichen kann.

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